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Von Betroffenen wird der Umgang mit Nahrungsmitteln oft suchtartig erlebt. Ob sie wahllos riesige Nahrungsmengen in sich hineinstopfen oder jegliche Nahrungsaufnahme verweigern: Betroffene fühlen sich ihrem Essverhalten hilflos ausgeliefert.
Denn Ess-Störungen beginnen im Kopf. Die Gedanken kreisen ständig um das Essen, der Umgang mit Nahrung und dem eigenen Körpergewicht wird immer zwanghafter. Schritt für Schritt wird alles andere unwichtig: Freunde, Spaß haben, gemeinsame Unternehmungen etc.
Ess-Störungen sind psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter. Eine professionelle Betreuung im Rahmen einer Therapie oder einer Selbsthilfegruppe kann helfen, einen anderen Bezug zum eigenen Körper und zum Essen zu finden.
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